Budgetrechner: Wie viel Haus kann ich mir leisten?
Der Rechner macht eine Haushaltsrechnung wie die Bank: Einnahmen minus Lebenshaltung und feste Ausgaben ergeben die tragbare Rate. Daraus folgt das maximale Darlehen und, mit deinem Eigenkapital, der mögliche Kaufpreis.
Ergebnis
Möglicher Kaufpreis
Steigt der Zins zur Anschlussfinanzierung um 2 Prozentpunkte, kostet die Restschuld bei 2 % Tilgung im Monat.
Dein Eigenkapital deckt die Nebenkosten nicht vollständig. Banken verlangen dann meist höhere Zinsen.
Die Ausgaben sind höher als die Einnahmen. Prüfe die Angaben.
Alle Berechnungen laufen nur in deinem Browser, es werden keine Eingaben gespeichert oder übertragen. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Beratung durch Bank, Notar oder Steuerberater.
So rechnet der Budgetrechner
- Einnahmen: Nettoeinkommen plus regelmäßige weitere Einnahmen wie Kindergeld.
- Ausgaben: eine Lebenshaltungspauschale je nach Haushaltsgröße, deine festen Ausgaben und die Bewirtschaftungskosten des neuen Hauses.
- Der Überschuss abzüglich eines Sicherheitspuffers ergibt die erste Obergrenze für die Rate.
- Die zweite Obergrenze ist die Belastungsquote: Die Rate soll einen bestimmten Anteil der Einnahmen nicht übersteigen. Der Rechner nimmt den kleineren der beiden Werte.
- Aus Rate, Zins und Tilgung folgt das maximale Darlehen: Rate × 12 / (Zins + Tilgung).
- Darlehen plus Eigenkapital, abzüglich Nebenkosten, ergibt den möglichen Kaufpreis.
Die Lebenshaltungspauschale ist bewusst grob. Banken setzen eigene Werte an, häufig 650 bis 800 Euro für die erste Person und rund 250 Euro für jede weitere. Wer genauer rechnen will, trägt einen Teil seiner tatsächlichen Ausgaben unter „Feste Ausgaben“ ein. Die Hintergründe stehen im Artikel Wie viel Haus kann ich mir leisten?.
Beispiel
Ein Paar mit zwei Kindern hat 5 200 Euro netto und 518 Euro Kindergeld. Mit 1 550 Euro Lebenshaltungspauschale, 600 Euro festen Ausgaben und 420 Euro Bewirtschaftung für 140 m² bleiben 3 148 Euro Überschuss. Nach 10 Prozent Puffer wären 2 833 Euro Rate möglich, die Belastungsquote von 35 Prozent begrenzt sie aber auf rund 2 000 Euro. Bei 4 Prozent Zins und 2 Prozent Tilgung trägt das ein Darlehen von gut 400 000 Euro. Mit 80 000 Euro Eigenkapital und 10 Prozent Nebenkosten ergibt sich ein Kaufpreis von rund 436 000 Euro.
Warum die Zinsbindung mitgedacht werden muss
Nach 10 Jahren ist bei 2 Prozent Tilgung noch ein Großteil des Darlehens offen. Liegt der Zins dann höher, steigt die Rate. Der Rechner zeigt deshalb, was die Restschuld bei 2 Prozentpunkten mehr Zins kosten würde. Passt das nicht ins Budget, helfen eine längere Zinsbindung oder eine höhere Tilgung. Mehr dazu im Anschlussfinanzierungsrechner.
Häufige Fragen
Welche Belastungsquote ist sinnvoll?
Verbraucherschützer raten, dass die Rate höchstens 40 Prozent des Nettoeinkommens beträgt. Viele Banken rechnen mit 35 bis 40 Prozent. Je knapper das übrige Budget, desto niedriger sollte die Quote sein.
Zählt Kindergeld als Einkommen?
Viele Banken berücksichtigen Kindergeld in der Haushaltsrechnung, rechnen aber gleichzeitig höhere Lebenshaltungskosten für die Kinder an. Berücksichtige auch, dass Kindergeld endet, wenn die Kinder volljährig sind und die Ausbildung abgeschlossen haben.
Was gehört in die Bewirtschaftungskosten?
Heizung, Strom, Wasser, Abwasser, Müll, Grundsteuer, Gebäudeversicherung und eine Rücklage für Instandhaltung. Im Neubau mit guter Dämmung sind 2,50 bis 3 Euro je Quadratmeter Wohnfläche und Monat ein gängiger Ansatz.
Wie viel Eigenkapital ist nötig?
Mindestens die Kauf- oder Baunebenkosten sollten aus Eigenkapital kommen. Banken bieten die besten Zinsen, wenn zusätzlich 20 bis 40 Prozent des Kaufpreises eigenfinanziert sind.